09.10.2020

Selma...

...hatte heute ihren Ultraschlltermin. Wir waren bei der Kardiologin und haben ihr Herz ultraschallen lassen.
In den letzten Monaten sind einige Dalmatiner, die in der Zucht sind oder dafür vorgesehen waren, an DCM, einer ziemlich fiesen Herzerkrankung erkrankt. DCM "Dilatative Cardiomyopathie" ist eine üble Herzerkrankung, die nur mittels Ultraschall zu diagnostizieren ist. Nach Auskunft der Tierärztin tritt sie meisten zwischen dem 3. und 7. Lebenjahr in Erscheinung. Es gibt keine Untersuchungsmethode, um Hunde, die diese Erkrankung zwar noch nicht zeigen, aber später daran erkranken werden, zu erkennen. So ist es für mich selbstverständlich, unsere Selma VOR dem Q-Wurf schallen zu lassen. Nun wissen wir: ihr Herzchen schlägt genau so wie es soll, Form und Größe sind völlig unauffällig - derzeit ist sie fit und gesund.
Ich habe  natürlich auch mit Selmas Züchterin gesprochen: auch ihr sind von Selmas Geschwistern, Halbgeschwistern, Eltern und sonstiger Verwandtschaft keine Herzprobleme bekannt.



Nun warten wir darauf, das unsere Schokolinse läufig wird!

p.s.: Wir haben Selmas Blut - nur eine kleine Blutprobe ;-) - an die Uni in Bern geschickt, damit dort geforscht werden kann. Vielleicht kann man irgendwann einen Gentest für DCM nutzen und weiß dann, welcher Dalmatiner diese unselige Krankheit vererbt und vor allem welcher genau das nicht tut.

02.10.2020

Happy Birthday, Clärchen!!!

Ein ganzes Jahr jung ist sie nun schon! Unser kleines Norfolk-Terrier-Mädchen "Clärchen" Allright My Mascot hat von den 12 Monaten ihres ersten Lebensjahres 8 Monate bei uns verbracht und ich kannn nur sagen: Clärchen war eine der besten Entscheidungen, die wir je getroffen haben.
Happy Birthday, Clärchen, Zwerg Nase, Knutschkugel oder Wollschwein, wir haben so manchen "Kosenamen" für dich. Und du wirst allen gerecht ;-)                     - klick auf die Bilder -







Allright My Mascot "Clärchen"

17.09.2020

Die L-chen haben Geburtstag...

...und wir gratulieren ganz herzlich! Damals, vor 6 Jahren, sind Curly vom Weserblick "Sissi" und Ch. Quiet Quarter vom Teutoburger Wald "Quba" Eltern unsere L-Edition geworden. Habt alle einen wundervollen Tag und genießt das volle Verwöhnprogramm.


So klein waren sie mal, die L-chen...
Und: die Geschichte geht weiter: mittlerweile hat Leonid von Buldern "Cooper" schon zwei mal für Nachwuchs gesorgt! Seine letzten Kinder in der Zuchtstätte "von Molaos" habe ich gestern besucht. Die Kinder von ihm und Coconut Kiss von Molaos "Coco" sind bildhübsch und werden in Kürze aus der Zuchtstätte aus- und in die weite Welt ziehen. Angedacht ist, dass einige von ihnen demnächst ab und an im Show-Ring zu sehen sein werden. Ich bin auf den weitern Werdegang der "Kinder" gespannt.

07.08.2020

Ein ganz herzlicher Glückwunsch...


...geht nach Osnabrück in die Zuchtstätte "von Molaos" von Züchterin Monika Laukamp!
Am 24.07. sind dort die Welpen von Ch. Coconut Kiss von Molaos "Coco" und Leonid von Buldern "Cooper" geboren worden.
Leider ist nicht alles nach Plan verlaufen, Coco hat ihre Kinder durch Kaiserschnitt bekommen. Einige der Zwerge haben das leider nicht überlebt. Den verbliebenen 5 kleinen Schokoschnuten geht es aber prima. Wir sind gespannt auf die weitere Entwicklung der kleinen Bande. Und um es dazuzuschreiben: derzeit sind alle Welpen vergeben...

31.07.2020

Bei sommerlicher Hitze...

....möchte ich die Zeit nutzen, um ein bisschen zu berichten.
Vor rund drei Wochen bin ich bei Facebook über einen Beitrag gestolpert, der in einer "Taube Hunde" Gruppe gepostet war. Eine Zeitungsredakteurin einer bekannten Hundezeitschrift suchte nach Erfahrungen mit tauben Hunden. Ziemlich spontan habe ich kommentiert: Auch nach sorgfältigster Planung eines Wurfs können seriösen Züchtern taube Welpen "passieren"! Vielleicht ist auch die Sicht von Züchtern bei diesem Projekt interessant.
Mein Gedanke war, dass besagte Journalistin und ich vielleicht mal telefonieren, um auch diesen Aspekt zu beleuchten. Was kam, war dann doch etwas überraschend für mich!
Es kam die Bitte um einen Besuchstermin, zu dem sie, die Journalistin, nebst Fotograf zu uns kommen wolle, um sich mit uns etwas ausführlicher zu unterhalten. Zugegeben, darüber musste ich dann doch ein bisschen nachdenken...
Letztendlich habe ich aber zugesagt. Auch die Bitte, vielleicht einen tauben Hund "zu organisieren" haben wir hingekriegt. Es war ein netter Nachmittag mit einer aufgeschlossenen Zeitungsjournalistin und einem gutgelaunten Fotografen. Zur Unterstützung hatte ich Marlowe, den tauben Sohn unserer Joyce, und sein Frauchen Alina dabei. Die zwei wohnen mit Familie nur wenige Kilometer von uns entfernt und so bot es sich einfach an, dort zu fragen.
Und nun sind wir gespannt, ob Alina, Hubert und ich auch rüberbringen konnten, was unsere Einstellung zum Thema Taubheit beim Hund ist. Wir wissen, das ein tauber Hund ein gesunder Hund ist, der nur eben nix hört. Und dass sich Marlowe und die anderen Täubchen so wirklich gar nix daraus machen, schon weil sie nicht mal ahnen, was "Hören" sein könnte. Und dass es der Mensch ist, der sich darauf einlassen muss, Körpersprache und Handzeichen als "Sprache" zu verwenden, Hunde tun das nämlich immer schon.
Natürlich ist es nicht züchterisches Ziel, gehörlose Hunde zu züchten, aber bis jetzt gibt es keine Möglichkeit, Taubheit beim Dalmatiner verlässlich zu verhindern. Im Gegensatz zu vielen anderen Dingen, die ebenfalls einen genetischen Hintergrund haben und erst auftreten, wenn der Hund schon lange nicht mehr beim Züchter ist, ist Taubheit sicher kein Gebrechen, das der Hund als Problem empfindet, unter dem er leiden könnte oder welches ihm Schmerzen verursacht.
Auch hier noch mal ein dickes "DANKE" an Alina und Marlowe, der sich als ein wundervoller "Muster-Hörnix" präsentiert hat.
Und nun sind wir gespannt auf den Artikel und auf die Bilder des Nachmittags. Bis jetzt weiß ich noch nicht, wann und in welcher Ausgabe "wir" drin sein werden!


Fröhliche Grüße von Marlowe

p.s.: für die Recherche zum Thema "Taubheit beim Hund" war beabsichtigt, auch Prof. Dr. Ottmar Distl von der TiHo Hannover zu  befragen. Da er vor ca. 15 Jahren zu dem Thema geforscht hat (leider ohne ein für uns Züchter verwertbares Ergebnis), bin ich gespannt auf seinen Beitrag zum Artikel.